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Akupressur

Die Akupressur (von lateinisch acus „Nadel“ und premere „drücken“), japanisch Shiatsu (指圧), auch Akupunktmassage genannt, ist eine Heilmethode, die insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der japanischen Medizin angewendet wird. Sie ist neben verschiedenen Massagetechniken und chiropraktischen Methoden auch Bestandteil der chinesischen Tuina-Massage.
Bei der Akupressur wird stumpfer Druck auf bestimmte Punkte des Körpers ausgeübt. Diese Methode war historisch der Vorläufer der Akupunktur und benutzt dieselben Leitbahnen (Meridiane) und deren Druckpunkte (Tsubo). Bei der Weltgesundheitsorganisation, WHO, wird Akupressur als Therapie unter der Überschrift "Akupunktur" klassifiziert. Oft wird auch der Begriff Akupunktmassage benutzt. Die Akupressur kann gefahrlos auch von Laien und in Selbstbehandlung angewandt werden, indem schmerzende Punkte auf Muskeln oder Sehnen einige Sekunden lang mit den Fingerkuppen gedrückt werden.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Akupressur)

Augendominanz

Augendominanz (Fachbegriff okulare Dominanz von lateinisch oculus „Auge“ und dominus „Herr“) bezeichnet den Umstand, dass das retinale Abbild des einen Auges eines Lebewesens, gegenüber dem retinalem Abbild des anderen Auges bevorzugt wird.
Beim Binokularsehen sind die Augen räumlich unterschiedlich positioniert, dadurch unterscheiden sich ihre retinalen Abbilder, die Netzhäute werden also von unterschiedlichen Lichtstrahlen getroffen. Wenn sich die beiden retinalen Abbilder hinreichend ähnlich sind (ansonsten kommt es zur Binokularen Rivalität), kombiniert das Gehirn sie miteinander zu einem einheitlichen Bild, indem die visuelle Information des nicht-dominanten Auges auf die des dominanten Auges „verschoben“ wird.[1][2] Dieser Vorgang wird Fusion genannt.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Augendominanz)

Bakkalaureat

Der Bachelor ([ˈbætʃə.lɚ] oder [ˈbætʃlɚ], auch Bakkalaureus oder Baccalaureus [m.] bzw. Bakkalaurea oder Baccalaurea [f.]) ist entweder ein akademischer Grad und hierbei üblicherweise der erste eines gestuften Studiums an einer Hochschule oder eine staatliche Abschlussbezeichnung. In den meisten Fällen hat das Studium zum Bachelor eine Regelstudienzeit von drei bis vier Jahren.
In vielen Ländern und Universitäten gibt es sehr unterschiedliche Bachelor-Varianten. Beispielsweise werden in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich oder in Kanada ein dreijähriger Bachelor (auch Basic oder Minors genannt), ein vierjähriger Bachelor (auch Majors genannt) sowie ein hono(u)rs Bachelor (auch Bachelor (Honours) genannt) angeboten.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Bakkalaureat)

Balance

Balancieren bedeutet, sich selbst oder einen Gegenstand unter dem Einfluss des Schwerefeldes im mechanischen Gleichgewicht zu halten. Es bedeutet theoretisch, dass man im Stillstand den Körperschwerpunkt lotrecht über der Unterlage/Standfläche hält, bzw. in der Bewegung (labiles Gleichgewicht) das sogenannte Scheinlot – die Resultierende aus Schwerkraft und Fliehkraft – durch die Unterstützungsfläche gehen lässt.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Balancieren)

Digitale Demenz

In seinem Buch Digitale Demenz wendet sich Spitzer vehement gegen Initiativen von Politik und Industrie, „alle Schüler mit Notebooks auszustatten und die Computerspiel-Pädagogik zu fördern“. Diese Initiativen zeugten entweder von blankem Unwissen oder skrupellosen kommerziellen Interessen. Denn zahlreiche wissenschaftliche Studien stellten den digitalen Medien als Lernmittel ein miserables Zeugnis aus. Soziale Online-Netzwerke lockten mit virtuellen Freundschaften, doch in Wirklichkeit beeinträchtigten sie das Sozialverhalten und förderten Depressionen.[16]
Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Zu wenig Informationen über die wissenschaftliche Rezeption (z.B. in akademischen Fachzeitschriften o.Ä.) Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
In der Presse wurde Spitzer u.a. vorgeworfen, die „Ängste verunsicherter Eltern“ zu bedienen,[17] voreingenommen zu sein[18] und mit seiner „Kombination aus Erkenntnissen der Hirnforschung und empirischer Sozialbeobachtung“ keine eindeutige Beweisführung zu liefern.[19] Michael Hanfeld, der das Buch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisch bewertete, merkte gleichwohl an, dass sich jeder Spitzers Einschätzung „vorbehaltlos anschließen“ dürfte, der schon einmal beobachtet habe, „in welcher psychischen Disposition sich Jugendliche befinden, die ihre analoge, herkömmliche Freizeitgestaltung suspendiert und für eine Karriere als Ego-Shooter-Spieler aufgegeben“ hätten.[19] Der Literatur- und Medienwissenschaftler Roberto Simanowski meinte in einem Beitrag für den Freitag, Spitzers Thesen seien nicht unbegründet, aber man müsse „sie gegen den Ton schützen, in dem sie vorgetragen werden“. Kulturpessimismus sei „nicht hilfreich“.[20]
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Demenz#Digitale_Demenz)

Faszien

Faszie (Entlehnung aus dem Lateinischen fascia für „Band“, „Bündel“) bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Hierzu gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe, insbesondere Gelenk- und Organkapseln, Sehnenplatten (Aponeurosen), Muskelsepten, Bänder, Sehnen, Retinacula (sogenannte „Fesseln“ beispielsweise an den Füßen) sowie die „eigentlichen Faszien“ in der Gestalt von flächigen festen Bindegewebsschichten wie die Plantarfaszie an der Fußsohle.[1]
Dieses körperweite Netzwerk erhält die strukturelle Integrität. Das heißt, es sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es unterstützt den Körper, schützt ihn und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien spielen eine wesentliche Rolle bei hämodynamischen und biochemischen Prozessen und bilden eine Matrix für die interzelluläre Kommunikation. Sie haben eine entscheidende Funktion bei der Abwehr des Körpers gegen Krankheitserreger und Infektionen. Nach Verletzungen bilden Faszien die Grundlage für den Heilungsprozess des Gewebes.[2]
Einige Autoren verwenden gelegentlich eine engere Fasziendefinition, wonach nur flächige Strukturen als Faszien bezeichnet werden. Je nach Autor gehören dann Aponeurosen, Retinacula, die Fascia superficialis (Unterhaut-Fettgewebe) oder das intramuskuläre Bindegewebe mit dazu – oder auch nicht. Seit dem ersten internationalen Fascia Research Congress[3] haben sich die führenden Experten in diesem Feld auf den oben formulierten umfassenderen Faszienbegriff geeinigt. Diese neue Definition von Faszien ist im Wesentlichen deckungsgleich mit dem, was der Laie unter „Bindegewebe“ versteht (im Unterschied zum Mediziner, für den beispielsweise Knochen, Knorpel oder auch Blut ebenfalls Bindegewebe sind).[3]
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Faszien)

Hammock

Eine Hängematte ist eine Ruhe- und Schlafgelegenheit aus Netz- oder Tuchgewebe, die so zwischen zwei Befestigungspunkten aufgespannt wird, dass eine durchhängende Liegefläche entsteht. Hängematten waren schon vor der Entdeckung durch die Europäer in Lateinamerika in Gebrauch und wurden später in der Schifffahrt als platzsparende Schlafgelegenheit eingesetzt. An Land bietet die erhöhte Aufhängung Schutz vor gefährlichen Tieren, Schmutz und Feuchtigkeit. Mittlerweile sind Hängematten weltweit verbreitet und dienen als entspannende Liegemöglichkeit nicht nur im Freien.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Hängematte)

Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau [ʒɑ̃'ʒak ʁu'so] (* 28. Juni 1712 in Genf; † 2. Juli 1778 in Ermenonville bei Paris) war ein französischsprachiger Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung. Rousseau hatte großen Einfluss auf die Pädagogik und die politische Theorie des späten 18. sowie des 19. und 20. Jahrhunderts in ganz Europa. Er war ein wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution. Sein Werk ist unlösbarer Bestandteil der französischen und europäischen Literatur- und Geistesgeschichte.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Rousseau)

Kognitiv/Kognition

Kognition (lat. cognoscere ,erkennen‘, ,erfahren‘, ,kennenlernen‘) ist die von einem verhaltenssteuernden System ausgeführte Informationsumgestaltung.
Kognition ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff, mit dem auf die Informationsverarbeitung von Menschen und anderen Systemen Bezug genommen wird. Oft ist mit „Kognition“ das Denken in einem umfassenden Sinne gemeint. Auch wenn kognitive Prozesse im Menschen bewusst verlaufen können, haben „Kognition“ und „Bewusstsein“ ganz unterschiedliche Bedeutung. So können bestimmte Prozesse im Menschen unbewusst und dennoch kognitiv sein. Ein Beispiel hierfür ist das unbewusste Lernen.
Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen u. a. die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, das Problemlösen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, die Introspektion, der Wille, das Glauben und einige mehr. Auch Emotionen haben einen wesentlichen kognitiven Anteil. Kognitive Fähigkeiten werden von verschiedenen Wissenschaften wie der Psychologie, den Neurowissenschaften, der Psychiatrie, der Philosophie und der Künstliche-Intelligenz-Forschung untersucht. Die wissenschaftliche Erforschung der Kognition wird unter dem Begriff der Kognitionswissenschaft zusammengefasst.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitiv)

Konfuzius

Konfuzius − latinisiert aus 孔夫子,  Kǒng Fūzǐ, K'ung-fu-tzu ‚Lehrmeister Kong‘ (chinesisch 孔子, Pinyin Kǒng Zǐ, W.-G. K’ung-tzǔ ‚Meister Kong‘, auch als Kung-tse[1] oder Kong-tse[2] transkribiert) − war ein chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie. Er lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und wurde unter dem Namen Kong Qiu ( 孔丘, K’ung Ch’iu) in der Stadt Qufu im chinesischen Staat Lu (der heutigen Provinz Shandong) geboren, wo er auch starb.
Das zentrale Thema seiner Lehren war die menschliche Ordnung, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung erreichbar sei. Als Ideal galt Konfuzius der „Edle“ (君子 jūnzĭ), ein moralisch einwandfreier Mensch. Edel kann der Mensch dann sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet: „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint“, sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an. „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht“ galten ihm als erstrebenswert. Den Weg hierzu sah Konfuzius vor allem in der Bildung.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius)

Merger

Mergers & Acquisitions (M&A, M&A-Geschäft) ist ein Sammelbegriff für Transaktionen im Unternehmensbereich wie Fusionen, Unternehmenskäufe, Betriebsübergänge, Fremdfinanzierte Übernahmen, Outsourcing/Insourcing, Spin-offs, Curve-outs[1] oder Unternehmenskooperationen. Auch die Branche der hiermit befassten Dienstleister wie Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer oder Investmentbanken wird unter Mergers & Acquisitions aggregiert; im Sektor der Investmentbanken gilt M&A als Teilbereich der Corporate Finance.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Mergers_%26_Acquisitions)

Multitasking

Der Begriff Multitasking [ˌmʌltiˈtɑːskɪŋ] (engl.) bzw. Mehrprozessbetrieb bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben (Tasks) (quasi-)nebenläufig auszuführen. Im Allgemeinen bietet der Prozessor hierzu auch unterstützende Hardware-Strukturen. Die verschiedenen Prozesse werden in so kurzen Abständen immer abwechselnd aktiviert, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht. Multitasking ist somit ein Synonym für Zeit-Multiplexverfahren. Besitzt ein Computer mehrere CPU-Kerne, so dass er mehrere Aufgaben echt-gleichzeitig ausführen kann, so spricht man von Multiprocessing. In modernen Computern werden beide Verfahren kombiniert eingesetzt.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Multitasking)

Nuad

Die traditionelle Thai-Massage (TTM) ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran (Thai: นวดแผนโบราณ) bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage.[1] Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien (Thai: สิบเส้น - sip sen), die nach ayurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt. Traditionell dauert sie 2½ Stunden und zeichnet sich durch ihren dynamischen kraftvollen Aspekt aus.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Nuad)

Patanjali

Patanjali (Sanskrit पतञ्जलि Patañjali [1], [pʌtʌɲʤʌlɪ]) war ein indischer Gelehrter und der Verfasser des Yogasutra, des klassischen Leitfadens des Yoga, weshalb er auch als „Vater des Yoga“ bezeichnet wird. Außer dem Yogasutra werden ihm noch eine Grammatik und eine ayurvedische Schrift zugeschrieben, doch ist es umstritten, ob die gleichnamigen Autoren identisch sind.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Patanjali)

Pharmareferent

Pharmareferent ist eine Berufsbezeichnung in Deutschland und Österreich. In Deutschland bezeichnet Geprüfter Pharmareferent den Abschluss eines Fortbildungsgangs, der zur Tätigkeit als Pharmaberater befähigt.
Die Aufgaben des Pharmareferenten bestehen darin für die Produkte seiner Pharmafirma zu werben,
Angehörige von Heilberufen fachlich, kritisch und vollständig über Arzneimittel unter Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften zu informieren, Mitteilungen von Angehörigen der Heilberufe über unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Gegenanzeigen oder sonstige Risiken bei Arzneimitteln oder Einnahmeproblemen der Therapeutika zu dokumentieren, schriftlich aufzuzeichnen und dem Auftraggeber zu übermitteln.
Dazu gehört die Befähigung, biologische, biochemische und molekularbiologische Zusammenhänge sowie die klinischen Grundlagen von Krankheitsbildern zu beschreiben, Krankheitsverläufe mit Pharmakotherapien zu verknüpfen, Wirkungen von Arzneimittel und Anwendungsempfehlungen zu erläutern, Beratungsgespräche zu führen und Marketinginstrumente einzusetzen.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmareferent)

Shiatsu

Shiatsu (jap. 指圧, dt. „Fingerdruck“) ist eine in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage Tuina hervorgegangen ist. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Japan verschiedene Formen der energetischen Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden kombiniert und unter dem Namen Shiatsu vereint, um sich von den reinen Entspannungsmassagen abzugrenzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu „Fingerdruck“, die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: Zur Berührung wird der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Therapeut weniger mit Muskelkraft als mit seinem Körpergewicht und versucht, während der Behandlung eine „energetische Beziehung“ zum Patienten herzustellen (Energie hier im Sinne von Qi). Vom Behandelnden ist Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefragt.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Shiatsu)

Skydiving (Fallschirmspringen)

Fallschirmspringen bezeichnet die Gesamtheit der Aktionen von Absprung, Fall oder Freifall bis zur Landung einer Person aus einer erhöhten Position (meist aus Luftfahrzeugen) unter Benutzung eines Fallschirms. Der Fallschirm bremst den Fall dabei auf eine verträgliche Sinkgeschwindigkeit zum Zeitpunkt der Landung ab.
Für das sportliche Fallschirmspringen als Luftsportart wird auch der englische Begriff Skydiving benutzt. Zum Teil dient der Fallschirm dabei nur noch der verletzungsfreien Landung. Der sportliche Schwerpunkt liegt auf dem noch verzögerungslos ausgeführten Freifall mit Relativ- und Stilsprüngen, am geöffneten Fallschirm als verzögertem Fall auch für Kappenrelativ.
Der Fallschirmsprung dient auch der Rettung von Luftfahrzeugbesatzungen in Luftnot und stellt militärisch eine mögliche Verbringungsart der Fallschirmjägertruppe, von Spezialeinheiten der Luftlandetruppen und anderer Teilstreitkräfte wie Kampfschwimmern dar – dort entweder im automatischen Sprung oder im Military Free Fall MMF als HAHO im Gleiteinsatz am geöffneten Gleitfallschirm.
Die Auslösung des Fallschirms kann entweder unmittelbar beim Absprung als automatischer Fallschirmsprung aus niedrigen Höhen mit Rundkappen oder in großen Höhen mit Gleitfallschirmkappen sowie zu einem späteren Zeitpunkt manuell während des Freifallsprungs erfolgen. Die Mindesthöhe für den Öffnungsvorgang liegt bei 400 m. Meist erfolgt die Öffnung bei 800 m bis 700 m Höhe. Gleitfallschirme sinken bei 100 % Vorwärtsfahrt (die mehr als 60 km/h betragen kann) mit etwa 5 m/s (18 km/h), das Auftreffen auf dem Boden (ohne die horizontale Komponente) entspricht damit etwa einem Sprung aus 1,25 m Höhe. Rundkappenfallschirme haben je nach Kappengröße und Springergewicht eine konstante Sinkgeschwindigkeit von 3,5–5 m/s.
Quelle: Wikipedia /http://de.wikipedia.org/wiki/Fallschirmspringen)

Tai Chi

Das Taijiquan (chinesisch 太極拳 / 太极拳, Pinyin Tàijí Quán, IPA (hochchinesisch) [tʰaid̥ʑ̥itɕʰyɛn], W.-G. T’ai Chi Ch’üan), auch Tai-Chi Chuan (abgekürzt Tai-Chi) oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt. In der Volksrepublik China werden einzelne Bewegungsabläufe (sogenannte Formen) aus dem Taijiquan als Volkssport praktiziert.
Ursprünglich ist Taijiquan eine sogenannte innere Kampfkunst (chinesisch 內家拳, Pinyin Nèijiāquán, kurz neijia) für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf. Vor allem in jüngerer Zeit wird es häufig als System der Bewegungslehre oder der Gymnastik betrachtet, das der Gesundheit, der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Der eigentliche Kampfkunstaspekt tritt vor diesem Hintergrund immer häufiger zurück und verschwindet bisweilen ganz.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Taijiquan)

Yoga

Yoga oder eingedeutscht Joga (maskulin, der Yoga; Devānagarī योग) ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen wie Yama, Niyama, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Kriyas, Meditation und Askese umfasst. Der Begriff Yoga (Sanskrit, m., योग, yoga, von yuga ‚Joch‘, yuj für: ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘) kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten, als auch im Sinne von „Anschirren“ und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit Gott verstanden werden. Da jeder Weg zur Selbsterkenntnis als Yoga bezeichnet werden kann, gibt es im Hinduismus zahlreiche Namen für die verschiedenen Yoga-Wege, die den jeweiligen Veranlagungen der nach Gotteserkenntnis Strebenden angepasst sind.
Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Westeuropa und Nordamerika werden unter dem Begriff Yoga oft nur körperliche Übungen verstanden - die Asanas oder Yogasanas.
Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen (Pranayama), andere Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yogasutra zusammengefasst, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden informieren über Yoga.
Yoga, wie er im Westen gelehrt wird, beruht auf einer modernen Form, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, oft gekennzeichnet durch eine Übernahme westlicher esoterischer Ideen, westlicher Psychologie, physischem Training und wissenschaftlicher Annahmen durch englischsprachige und westlich ausgebildete Inder. In diesen Fällen stellt moderner Yoga eher eine New Age Lebenseinstellung dar als eine Form hinduistischer Spiritualität. Traditioneller, indischer Yoga unterscheidet sich grundsätzlich vom westlichen, modernen Yoga und enthält sehr viel komplexere Lehren und Praktiken als die modernen Formen.[1]
Der Yoga Praktizierende und insbesondere ein Meister des Yoga wird Yogī (Sanskrit योगी) oder Yogin (योगिन्) genannt. Die weibliche Form ist Yoginī (योगिनी), was allerdings auch „Zauberin“ bedeutet (siehe Yogini).
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga)